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New
York, New York |
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"TAKE A BITE OUT OF
THE BIG APPLE" (Nimm einen Biss vom Grossen Apfel) - Dieser Werbeslogan
soll der
Anfang eines neuen Bildes von New York gewesen sein. Das alte Bild, New
York sei gefährlich, man werde
da überfallen und Strassengangs regieren die Quartiere, verschwand
damit und mit ihm zogen Touristen
und Geschäfte in die Stadt. Heute ist New York eine äusserst
faszinierende Stadt, eine Stadt die man
hassen und lieben kann.
Drei Abschnitte habe ich für Euch, die das Resultat meines einjährigem
Aufenthalt sind. New York erleben
zeigt auf eine sarkastische Weise zwei Routenvorschläge. Für
"Wiederholungstäter" sind im zweiten Teil
ein paar ganz spezielle Insider Tips, Lust und Frust in New York!
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| New
York erleben: Zwei Routenvorschläge
WARNUNG: Die folgenden zwei
Texte sind etwas sarkastisch formuliert, leicht übertrieben und von
einer
etwas pessimistischen Seite betrachtet. Wer damit ein Problem hat, überempfindlich
reagieren könnte
oder keinen Spass versteht, soll die beiden Routenvorschläge NICHT
lesen.
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Midtown Tour
Wir starten die Tour am
Times Square. Erstens ist das ein
guter Ausgangspunkt,
zweitens soll man mit der grössten Touristenfalle beginnen und drittens
findet
das sogar der grösste Depp von Tourist. Hier kommt auch schon die
erste
Mutprobe: In der Mitte dieses Platzes, wo sich Broadway
und Siebte Avenue
kreuzen, bekommt man den besten Überblick; sofern man den Taxifahrern
entkommt, die gern mal einen Passanten auf die Haube nehmen. Neben den
netten Elektronik Shops, dessen Verkäufer von naiven Touristen und
Kreditkarten eine grössere Ahnung haben als vom Schrott, den sie
anbieten,
finden sich hier ein paar imposante Gebäude, wie der Luxusbunker
Marriott
Marquis. Wir laufen bis zur 42sten Strasse und biegen in diese ein, Richtung
Osten (wem das zu kompliziert ist: vor dem Marriott Marquis rechts den
Broadway runter, dann links in die 42ste einbiegen).
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Diese
Strasse wird überschattet von grossen Bauwerken: Das Conde
Nest Building, das 1998 während dessen
Erstellung Backsteine hagelte, steht gleich am Anfang. Weiter vorne links
das etwas lustig gebaute
Grace Building; auf der gleichen Seite
finden wir auch die Grand Central Station
und das Chrysler
Building. Bei der Third (3.) Avenue stechen wir rechts runter
und bei der 34sten Strasse wieder rechts.
Das führt uns an der New Yorker Realität vorbei zum Empire
State Building (ESB). Wer allergisch auf
stundenlanges Anstehen ist, sollte es zumindest nicht auf Frühaufstehen
sein. Entweder kleine Augen
oder lange Beine braucht, wer die Aussicht von oben bewundern möchte.
Es geht weiter die Fifth Avenue
rauf (das wäre links, wenn Du aus dem ESB kommst!). Die Strasse nennt
sich auch "Lady's Mile", mit
anderen Worten, mit einer Frau an Deiner Seite bist Du nachher pleite. Neben
Luxusgeschäften gibt es
auch anderes schönes zu bewundern wie Bryant
Park, Rockefeller Center
mit GE Building, St.Patricks
Cathedrale und Trump Tower.
Beim Grand Army Plaza endet der Geldbeutel Schreck und wir stehen vor dem
Plaza Hotel, das schon Filmhelden wie
Rotzbengel Kevin (Alone in New York) und den Buschtrampel
Crocodile Dundee beherbergten.
Wir befinden uns übrigens am Südostende (rechts unten) des Central
Parks. In diesen stechen wir nun
rein und lauschen den Tönen der Freizeitmusikern, Skatesfahrern und
fluchender Jogger. Auf der Höhe
des Jacky Onassis Reservoir verlassen wir den Park auf die Central Park
West (linke Seite des Parks!!)
und finden voller Bewunderung das American Museum
of National History. Vorbei am Dakota House, wo John
Lennon erschossen wurde und auch heute noch Stars wohnen, führt uns
die Central Park West nach Süden
bis zum Columbus Circle. Wer es noch
nicht geschafft hat, hat hier die letzte Gelegenheit, in Pferde
Scheisse zu stehen. Zu guter Letzt geht es die Glitzermeile Broadway
runter, vorbei an Musical und
Show Theaters wie David Letterman, bis wir wieder am Times Square sind. |
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Downtown Tour
Wir beginnen, wo alles begann
(unglaublich intelligenter Satz!!): Der Battery
Park
war der Ursprung der Besiedlung Manhattans. Hier finden wir auch ein altes
Fort, wo
heute Tickets für die Fähre nach Liberty
Island verschachert werden (ich glaub, ich
brauch nicht zu erwähnen, was sich auf Liberty Island befindet, oder?).
Eine Tour
zur Freiheitsstatue lohnt sich schon alleine wegen der Aussicht auf die
Skyline
Manhattans. Wer der steinernen Dame in den Kopf steigen will, muss auch
hier
wieder stundenlang anstehen. Wer stattdessen lieber zu ihren Füssen
liegt, der
erreicht das ohne langes anstehen und sogar per Lift.
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Zurück
im Battery Park laufen wir gemächlich zum Broadway.
Er beginnt beim Bowling Green, wo sich Gebäude
wie das U.S. Customs House befinden.
Weiter oben links finden wir eine Post, wie wir noch nie eine
gesehen haben: Sie befindet sich in einer alten Kirche! Wir gehen bis zur
Trinity Church und biegen hier
rechts in die Wall Street ein (ja, es
ist tatsächlich die berühmte Wall Street, wo früher die Stadtmauer
entlang lief und sich heute die Börse befindet). Ein kleiner Tip: Wer
immer etwas zurück sieht, der kann
gute Fotos schiessen (und auf der Nase landen, wenn man es während
des Laufens macht!!). Am Ende der
Strasse biegen wir links in die South Street ein und laufen bis zur Peck
Slip. Dort biegen wir wieder
rechts ab, überqueren die Strasse (vorsicht, auch hier gibts Taxifahrer)
und landen beim South Street
Seaport. Hier finden wir Restaurants, Shops, alte Segelschiffe,
ein super Aussicht auf die Brooklyn
Bridge und eine gute Gelegenheit für einen Lunch.
Wenn wir die Fulton Strasse rauflaufen bis zur Nassau Street, dann rechts,
stehen wir vor dem Woolworth
Building und ein paar interessanten Gebäuden. Weiter vorne
ist die Rampe, die auf die Brooklyn Bridge
führt. Wer nicht gerade von Selbstmordgedanken geprägt ist, soll
den Abstecher auf die Brücke wagen;
es lohnt sich wirklich. Wer doch etwas müde geworden ist, kann es auch
weglassen, da wir wieder am
Anfang der Brücke weiterfahren. Wir laufen nämlich weiter der
Park Row entlang bis zum Chatham Square
und biegen dann dort in die Mott Street ein, die uns mitten durch Chinatown
führt. Für Vegetarier
bietet sich hier bestimmt kein tolles Bild, dafür umso mehr für
Fans von elektrischen Geräten aller
Art (hier kann wirklich noch ein Schnäppchen gemacht werden). Wir überqueren
die Canal Street, gehen
links und dann gleich wieder rechts in die Mulberry Street. Little
Italy ist zwar nicht mehr so gross
wie auch schon, aber besonders im Sommer bietet sich hier eine typische
Piazza Atmosphäre. Bei der
Broome Street gehen wir links, dann durchqueren wir Manhattan (naja, fast)
bis zur Thompson Street.
Dort biegen wir rechts ab und landen schliesslich im Künstlerviertel
SoHo. Galerien sind hier ein Muss
und man findet ganz eigenartige Shops (siehe weiter unten "Lust in
New York"). Unmittelbar nördlich
davon finden wir das Greenwich Village;
ein guter Ausgehtip in New York. Hier finden sich Bars und
Clubs in Hülle und Fülle. Wir enden unsere Tour im Washington
Square Park. |
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Zwischendurch mal was Lustiges
zum Entspannen. Eine typische Begebenheit in New York:
Die Bestellung
Ein deutscher Tourist geht
zu einem Sandwich Stand und bestellt ein Käse Sandwich.
Verkäufer: Schweizer oder Amerikaner?
Tourist: Nein, ich bin Deutscher!
Verkäufer: Den Käse, wollen Sie lieber Schweizer oder Amerikaner?!
Tourist: Ach so, Schweizer Käse gerne!
Verkäufer: Dunkel oder weiss?
Tourist: Ich bin ein Weisser!
Verkäufer: Das Brot, wollen Sie es dunkel oder weiss?!!
Tourist: Aeh, dunkel, verzeihung!
Verkäufer: Wollen Sie Pickels und Ketchup drauf?
Tourist: Wissen Sie was? Ich glaub, ich möchte lieber ne Pizza!!!!
Moral: Wer in New York was
bestellen möchte, der mache sich vorher mit den hundert Optionen
vertraut und ist vorbereitet, ebenso viele Fragen zu beantworten!
Tip: Wer Englisch kann,
soll doch bitte den Witz auf der Englischen Seite lesen. Er kann leider
nicht ins Deutsche übersetzt werden. Klicke in der Navigationsleiste
oben auf "Seite in Englisch" und wenn Du es gelesen hast, klicke
dort wieder auf "page in German".
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Lust und
Frust in New York - ein paar Insider Tips für Freaks!
Lust oder Dinge, die ich lieben gelernt habe in New York
The Stoned Crow
Eine Bar für Geniesser, die nichts anderes als eine gute Juke Box,
ein Pool Table und eine ganz spezielle
Atmosphäre suchen. Alte Bilder von Musikern und Schauspieler an der
Wand und echte New Yorker an der Bar.
New York classics. Wo es ist? Tja, schreib mir und ich verrats!
Evolution
Ein Shop für Freaks. Dieses Geschäft mitten im Soho verkauft
Knochen, Zähne, Skelette, Steine, ausgestopfte
Tiere und sonstiges eigenartiges Zeug!
Restaurant Row
Eine Strasse für Gourmets. Dies ist der Spitzname einer Strasse im
Midtown, wo buchstäblich ein Restaurant
nach dem anderen zu finden ist. Entscheidungsfreudigkeit ist ein Muss,
denn es finden sich hier eine Unzahl
von exotischer und einheimischer Küche.
The Lake
Ein Ort für Aussteiger ist dieser unmittelbar südlich vom Jackie
Onassis Reservoir im Central Park gelegene
See und ist DER Ort, um den Klängen von Künstler zu lauschen
und Freunde zu finden. Ob tanzend, singend,
skating oder einfach im Gras liegend, hier kommt jeder auf seine Kosten,
der einen schönen Tag im Central
Park verbringen möchte.
The View
Eine Bar für In-Leute. Zugegebenermassen ein touristischer Ort und
um 10 Uhr abends fast unmöglich, einen
Platz zu finden, dennoch ist dieses einzigartige Drehrestaurant auf der
obersten Etage des Marriott Marquis
Restaurant der ideale Ort für einen Schlummertrunk.
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Frust oder Dinge, die ich hassen gelernt habe in New York Trau niemals
Traue niemals...
... einem Schalterangestellten
in den Subway Stationen. Wie lange die MetroKarte gültig ist, sieht
man auf den ersten
Blick nicht. Man zahlt, bekommt eine und wenns die falsche war, gibt es
kein Geld zurück. Überprüfungspflicht
ist ein absolutes Muss!
... einer Bank. Bankauszüge
sollten regelmässig nachgerechnet werden und man wird überrascht
sein, wieviele
"Rechnungsfehler" sich darauf finden. Manchmal finden sich auch
plötzlich sehr teure Upgrades drauf. Gefragt
wird nicht, schliesslich ist das deren Geld, oder?
... einem Grünlicht
beim Fussgängerstreifen. Vor allem Taxifahrer sehen es als Beleidigung,
wenn man ihnen vors
Auto läuft. Ob Du grün hattest, spielt dabei keine Rolle!
... einem Verkäufer
von zahlreichen Elektronik Shops. Obwohl es mittlerweile bekannt ist,
werden immer noch viele
Touristen um ihr Geld betrogen. Wer da wirklich was kaufen möchte,
soll bitte den Kreditkartenabzug genau
überprüfen. Tip: Betrag überprüfen, Striche machen.
Atmosphäre suchen.
Alte Bilder von Musikern und Schauspieler an der Wand und echte New Yorker
an der Bar.
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